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Medien
Medienpolitik organisiert die Infrastruktur der Bewusstseinsindustrie: Wer sendet, wer filtert, wer schweigt – und wer dafür zahlt. Hinter Gerede von „Meinungsvielfalt“ und „digitalem Fortschritt“ stehen Plattformmonopole, algorithmische Steuerung, staatliche Überwachung und eine Werbeökonomie, die Aufmerksamkeit in Kapital und Kritik in Content verwandelt. In dieser Konstellation sind Medien nicht immer neutrale Spiegel, sondern Produktionsmittel von Wahrnehmung und manchmal auch Gehorsam. Auf dieser Seite versammeln wir Beiträge, die diese Machtverhältnisse freilegen, ihre historischen Linien nachzeichnen und medienpolitische Ansätze diskutieren, die auf Demokratisierung statt auf Verwaltung der Öffentlichkeit zielen.


